Sinn, Gerechtigkeit und Hoffnung im Fokus
Eine Eventwoche der christlichen Hochschulgruppe VBG Bern
18. - 21. Oktober 2021


Vier Tage für acht Themen, die nicht prüfungsrelevant, aber trotzdem wichtig sind. Wir kommen ins Gespräch über grosse Fragen des Lebens und präsentieren eine mögliche christliche Perspektive. Kritische Rückfragen sind dabei jederzeit willkommen! Im Zentrum unserer Begeisterung steht die inspirierende und vielleicht sogar lebensverändernde Botschaft von Jesus Christus. Wir freuen uns auf respektvolle Begegnungen und auch auf herausfordernde philosophische Diskussionen.

Die Eventwoche findet in Zusammenarbeit mit dem Pontes Institut für Wissenschaft, Kultur und Glaube statt. Wir Studis von der VBG Bern und die Referierenden vom Pontes Institut laden alle Interessierten herzlich ein vorbeizuschauen, unabhängig von ihrer eigenen Perspektive oder Weltanschauung.

Eintritt frei, COVID-Zertifikatspflicht (Achtung: Das UniBe-Zertifikat ist für die Abendevents nicht gültig, da diese nicht auf dem Unigelände stattfinden).

Christian Hofreiter

Theologe

zur Bio

Heike Breitenstein

Theologin

zur Bio

Chris Günzel

Ingenieur

zur Bio

Anna Näf

Pfarrerin

zur Bio

Lunchtalks mit Gratis-Sandwich

Ist Freiheit grenzenlos?

Montag 18. Oktober
12:15–13:00
vonRoll, C 101
Dienstag 19. Oktober
12:15–13:00
Uni-HG 205
Mehr zum Thema

Wer will nicht einfach frei sein? Losgelöst von allem. Aber was genau bedeutet Freiheit und ist sie als absoluter Massstab überhaupt lebbar? Was hat gerade das Leben mit Jesus Christus damit zu tun? Bedeutet Religion nicht gerade Einschränkung der Freiheit? Oder sind es am Ende gerade die richtigen Einschränkungen, die uns freisetzen?

(Chris Günzel)

Die Bibel: Fakt oder Fiktion?

Montag 18. Oktober
12:15–13:00
Uni-HG 106
Dienstag 19. Oktober
12:15–13:00
vonRoll, C 101
Mehr zum Thema

Für Christinnen und Christen ist die Bibel für ihren Glauben zentral. Doch ist dieses uralte Buch nicht schlecht überliefert, von der Kirche verfälscht und den Mächtigen manipuliert? Welche guten historischen Gründe könnte es dafür geben, dass die Bibel ein vertrauenswürdiges Bild von Jesus Christus zeichnet?

(Heike Breitenstein)

Ist exklusiver Glaube intolerant?

Mittwoch 20. Oktober
12:15–13:00
vonRoll, C 101
Donnerstag 21. Oktober
12:15–13:00
Uni-HG 105
Mehr zum Thema

Wie arrogant ist das eigentlich, zu behaupten, der christliche Glaube wäre der richtige Weg? Immer wieder führt doch gerade dieser Wahrheitsanspruch zu Gewalt und Spaltung. Aber können wir ohne Wahrheit leben? Lassen sich absolute Wahrheit und radikale Liebe verbinden?

Chris Günzel (Mittwoch)
Christian Hofreiter (Donnerstag)

Eine Kirche voller (Schein-) Heiliger?

Mittwoch 20. Oktober
12:15–13:00
Uni-HG 106
Donnerstag 21. Oktober
12:15–13:00
vonRoll, C 101
Mehr zum Thema

Ist der christliche Glaube nicht unglaubwürdig, weil Menschen im Namen Gottes so viel Schlechtes tun? Wie passt der Machtmissbrauch von Christinnen und Christen zu den Massstäben von Jesus Christus? Und wie würde es aussehen, wenn sich Gläubige tatsächlich an ihren eigenen Quellen orientieren würden?

(Heike Breitenstein)

Abendevents

In gemütlicher Atmosphäre mit Live-Musik nachdenken über die grossen Fragen des Lebens.

Ich leiste, also bin ich?

Montag 18. Oktober
18:30–20:00
Kapellenstrasse 18
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Menschen, die etwas leisten, verändern unsere Gesellschaft und prägen die Welt. Doch was, wenn Leistungsdenken und Leistungsdruck uns lähmen? Wie gehen wir damit um und was könnte uns Wert und Bedeutung verleihen, das über die Summe unserer Leistungen hinaus geht?

(Heike Breitenstein)

Macht das Streben nach Glück unglücklich?

Dienstag 19. Oktober
18:30–20:00
Kapellenstrasse 18
Mehr zum Thema

Besteht der Sinn des Lebens nicht einfach darin, glücklich zu sein? Wenn wir ehrlich sind, ist das aber gar nicht so leicht. Was macht mich denn wirklich dauerhaft glücklich? Und wenn ich mein Glück nicht finde, lebe ich dann vergeblich?

(Chris Günzel)

Was braucht es, um ein guter Mensch zu sein?

Mittwoch 20. Oktober
18:30–20:00
Kapellenstrasse 18
Mehr zum Thema

«Um ein guter Mensch sein zu können, brauche ich täglich eine Tasse Kaffee und einen Spaziergang.»  Was bedeutet es denn, ein guter Mensch zu sein? Genügt es, einen stabilen moralischen Kompass zu haben? Oder zerstört mein ökologischer Fussabdruck bereits mein «gut-Sein»? Inwiefern inspiriert der christliche Glaube dazu, angesichts des eigenen und gesellschaftlichen Versagens trotzdem das Gute anzupacken?

(Anna Näf)

Gibt es Hoffnung im Leiden?

Donnerstag 21. Oktober 
18:30–20:00
Kapellenstrasse 18
Mehr zum Thema

«Alles wird gut», lautet ein vielzitierter Satz, mit dem wir versuchen, uns in Krisen und im Leid Mut zu machen. Aber stimmt das? Woher wissen wir das? Wie kann ich im Leid ernsthaft von Hoffnung sprechen? Oder von einem wohlwollenden Gott? Gibt es eine tragfähige reale Hoffnung für mich ganz persönlich und diese Welt?

(Christian Hofreiter)

Perspective to go

Eine Möglichkeit mit Freunden u.a. über Toleranz, Leid und Moral ins Gespräch zu kommen. Ein Rundgang mit fünf Posten (physisch oder virtuell) dient als roter Faden für spannende Diskussionen.

Perspective to go

Eine Möglichkeit mit Freunden u.a. über Toleranz, Leid und Moral ins Gespräch zu kommen. Ein Rundgang mit fünf Posten (physisch oder virtuell) dient als roter Faden für spannende Diskussionen.

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Referierende

Christian Hofreiter

Christian Hofreiter ist ehrenamtlicher Senior Fellow am Pontes Institut für Wissenschaft, Kultur und Glaube. Der gebürtige Tiroler studierte zunächst Übersetzen und Dolmetschen an der Universität Innsbruck, an der er anschließend als Lehrbeauftragter unterrichtete. Danach war er in Washington, DC in einer Lobbyingfirma tätig, bevor er in Oxford Theologie studierte und zum Thema Völkermord im Alten Testament promovierte. Seine einschlägigen Forschungsarbeiten erschienen 2018 als Making Sense of Old Testament Genocide bei Oxford University Press.

In Oxford war Dr. Hofreiter auch als Hochschulseelsorger tätig und an interdisziplinären Forschungsprojekten beteiligt. Seit 2013 referiert er zur Möglichkeit eines intellektuell robusten und persönlich erfüllenden Glaubens an Universitäten und in zahlreichen anderen Foren im deutschsprachigen Raum und darüber hinaus. Er lebt mit seiner Familie in Wien, wo er die Citykirche leitet, eine neu entstehende anglikanische Gemeinde, die sich besonders an skeptische Menschen wendet.

Heike Breitenstein

Heike Breitenstein ist Bildungsreferentin des Pontes Instituts für Wissenschaft, Kultur und Glaube in der Schweiz. Aufgewachsen ist sie in der Nähe von Karlsruhe, bevor sie ein Jahr im Libanon an einer Internatsschule für sozial benachteiligte Kinder aus verschiedenen religiösen Hintergründen gearbeitet hat. Heike studierte Evangelische Theologie in Tübingen und Greifswald. Nach ihrem Studium war sie als Regionalreferentin der SMD, einem Netzwerk von Christen in Schule, Hochschule und Beruf, in der Studierendenarbeit tätig, bevor sie ein Jahr in England als theologische Referentin unterwegs war.

Neben ihrer Teilzeitanstellung beim Pontes Institut promoviert sie am Lehrstuhl für Praktische Theologie an der Universität Zürich und engagiert sich ehrenamtlich bei der christlichen Studierendenbewegung VBG. Es begeistert sie mit Menschen aus verschiedenen Hintergründen über Fragen nach einem intellektuell tragfähigen und existenziell erfüllenden Glauben ins Gespräch zu kommen. Sie lebt in Bern und liebt die Berge.

Chris Günzel

Chris Günzel ist Fellow des OCCA The Oxford Centre for Christian Apologetics und Referent am Pontes Institut für Wissenschaft, Kultur und Glaube in Deutschland. Nach dem Studium der Ingenieurwissenschaften (Master of Science) in Bayreuth arbeitete er mehrere Jahre als Referent der SMD, einem Netzwerk von Christen in Schule, Hochschule und der akademischen Berufswelt. Anschließend studierte er am OCCA, sowie an der Wycliffe Hall, Universität Oxford (Certificate in Theological Studies).

Den christlichen Glauben in Vorträgen und Gesprächen rational zu verantworten, um so zum Nachdenken über existentielle Fragen einzuladen, macht ihm besonders Freude. Der gebürtige Franke und Wahlschwabe lebt mit seiner Frau und Tochter in Stuttgart.

Anna Näf

Anna Näf hat Theologie in Zürich und Tübingen studiert und arbeitet seit 2021 als reformierte Pfarrerin. Als Theologin setzt sie sich kritisch mit verschiedenen Weltanschauungen auseinander. Als Pfarrerin begleitet sie Menschen dabei, ihren eigenen Zugang zur christlichen Spiritualität zu entdecken. Als Mensch lacht sie viel bei Sitcoms und weint manchmal nach Klimastreiks.

Alphalive

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Möchtest du weiterdiskutieren und dich mit den Fragen auseinandersetzen? Dann ist der Alphalive genau das richtige für dich.